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1 zerstört 4 Am Ende der langen Strasse angelangt bleibt nur noch das Entsetzen die Fassungslosigkeit sinnloses Aufbegehren
brutales Erwachen aus dem so lieb gewordenen Traum von Gemeinsamkeit bis zur Bahre Mein Alptraum kehrte wieder weil Du es so wolltest
Gelähmt, betäubt, verletzt, ausgenommen, zerstörte Gefühle die Qual deines Anblicks deine wertlosen Versprechen das Gefasel von Wiedergutmachung die gespielte Reue die falsche Scham die aufgesetzte Buße die wiederholten Lügen
als ob diese Wunden jemals vernarben könnten
Du bist wie ein Kind das alles zerstört, was es liebt
Doch da ist der Vorsatz Da fehlt die Unschuld Da ist nicht dieses echte Bedauern
Da ist nur das übergroße Ego Das meint, nicht genug gehätschelt und gewürdigt worden zu sein
Missbrauch von Vertrauen und Liebe Die uneingeschränkte, bedingungslose Liebe mit Füßen getreten
Immer wieder habe ich Unverzeihliches verziehen War vernünftig und pragmatisch Obwohl das übermenschliche Großzügigkeit erforderte
In unseren Augen kann man lesen Zu schrecklich war das, was gewesen
Stark sein wenn man die Königin der Schwäche ist Stolz zeigen, wenn man tödlich gedemütigt und einsam ist
In einem letzten Aufbegehren von Verzweiflung geprägt hat mein zerstörtes ich Dir die Tür aus unserem Leben gewiesen
damit ich überleben kann damit die Kinder überleben können
Aber ich weiß nicht wie Nicht einmal mehr warum
© Copyright 2006 by Cora Corell
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