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Quo vadis, Welt? Die Welt, von der ich hier berichte Das ganze schöne Erdenrund Schrieb Jahrmillionen schon Geschichte Mit ihrem pflanzlich-tierisch bunt
Hitze, Wasser, Feuer, Luft Hinterließen ihre Spuren den unverwechselbaren Duft allgewaltiger Naturen
bewohnt von mancherlei Gewese des’ Herz von aller Arglist frei, auf das der Ball an sich genese von schmerzvoller Entsteherei
am Ende der Äonenzeit betrat der Mensch die Bühne in Fellen und nicht sehr gescheit doch stets bereit zur Sühne
Jagte nur zum Überleben für Kleidung, deren man bedarf Bereit, dem Stamme abzugeben hielt Frevel stumpf, die Waffen scharf
So vergingen viele Jahre Die man in tausenden nachzählt Von der Wiege bis zur Bahre Sorgte die Erde, dass nichts fehlt
Selbst Eiszeit konnte nicht zerstören Was Glut und Feuer einst geborn Sie könnt für immer uns gehören Wenn wir die Achtung nicht verlorn
Die Demut vor natürlich Sein Respekt vor allem, was da ist Die Vorsicht vor dem schönen Schein Die Rücksicht, die man selbst vergißt
Obschon der Mensch sich findig regte In seinen langen Affenjahren Nichts davon die Welt bewegte Bis er mit dem Rad gefahren
Natur, sie konnte stets genesen Solang der Mensch mit ihr gelebt Doch liegts im Keim des menschlich Wesen, das ständig es noch weiter strebt
so konnt es nicht beim Rade bleiben und beileibe nicht beim Fell ständig voran musst es treiben eifrig, eilig, schneller, grell
aus Nomaden wurden Bauern aus der Höhle bald ein Haus aus fairer Jagd gemeines Lauern aus der Gemeinschaft kalter Graus
und warn am Anfang alle gleich nur im Geschick sich unterschieden mit dem Geld kam arm und reich das Reiche sich und Arme mieden
das erste Schiff stach bald in See man wanderte zu Land und keine einz’ge gute Fee hob warnend ihre gütig Hand
Es kam der praktisch Glaube auf, Natur hätte dem Mensch zu dienen Man setzte noch eins obendrauf Und schuf mit frömmig-ernsten Mienen
die Sklaverei für groß Besitz der sonst kaum zu bestellen Besitz von Menschen, nein, kein Witz Die Dunkelheit, Qual - nicht zu erhellen
Kämpfe wuchsen aus zu Kriegen, ehrgeizig Herrscher schuf sich Volk s ging nur noch um Gier und siegen vereinzelt auch einmal Rewolt
Als die Menschen Adelsmüde Nach erledigter Revolution Natur und Geist nur alte Hüte Da pochte längst der Fortschritt schon
Mit lautem Klopfen an die Tür laut jubelnd wurd ihm aufgetan er wuchs und kam, zu Dir und mir auch wenn er uns nicht ändern kann
2007© by Cora Corell
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